Psychosomatik – Psychotherapie

Die Psychosomatik (aus dem Griechischen – Psyche = Seele und Soma = Körper) beschäftigt sich mit den Wechselwirkungen zwischen seelischen und körperlichen Vorgängen. Diese Wechselwirkungen gibt es in allen Bereichen der Medizin und bei jedem Menschen in unterschiedlicher Ausprägung. Das Auge als Bindeglied zwischen Innen und Außen (wenn ich etwas nicht sehen will, mache ich die Augen zu) hat einen besonderen Stellenwert in der Verbindung von Körper und Seele.

Diverse Sehstörungen und einige Augenerkrankungen können bei entsprechender Disposition diesem Mechanismus unterliegen, so dass bei der Behandlung des Auges alle Aspekte der Erkrankung bedacht, angesprochen und wenn erforderlich auch behandelt werden sollten.

Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (aus dem Griechischen – Pflegen der Seele) arbeitet mit den Erkenntnissen und den theoretischen Grundlagen der Psychoanalyse. Die Behandlung findet im Sitzen und meist einmal pro Woche bei einer Gesamtstundenzahl von 25-80 Sitzungen statt. Aktuelle seelische Schwierigkeiten und deren Symptome sollen mit Hilfe des Therapeuten bearbeitet werden. Die dem Patienten bisher unbekannten inneren Konflikte und deren Auswirkungen auf das eigene Leben und die Beziehungsgestaltung können so im Laufe der Therapie erkannt und verstanden werden. Die Einsicht in diese inneren Konflikte führt im Laufe einer gelungenen Therapie, oft mit zwischenzeitlichen Höhen und Tiefen, zu einer Symptomminderung und einem wieder freudvolleren und weniger belastenden Alltag.